9 Wege deine innere Stimme wahrzunehmen

Deine innere Stimme ist ein hilfreicher Indikator für dich und dein Lebensweg, die dir hilft, deine Entscheidungen leichter zu treffen. Welche Wege du zur Verfügung hast, stelle ich hier vor.

Du musst auf deine innere Stimme hören! Deine innere Stimme sagt dir, was gut für dich ist und zeigt dir deinen Weg auf. Kennst du diese Aussagen auch? Eigenartiger weise wurde jedes Mal vergessen, diese Aussagen zu ergänzen, wie du das machst.

Wie erkennst du deine innere Stimme? Wie gelingt es dir deine innere Stimme wahrzunehmen?

Für dich habe ich 9 Wege zusammengetragen, wie sich deine innere Stimme bei dir meldet. 9 Wege, die dir aufzeigen, wie du deinem Leben eine positive Richtung geben kannst.

Denn immer, wenn du deine innere Stimme wahrnimmst, kannst du davon ausgehen, dass es Zeit wird, in deinem Leben etwas anders zu machen. Sie zeigt dir nicht nur in herausfordernden Zeiten, wo dein Weg langgeht und deine Lösungen liegen.

 

Gespräche mit anderen Leuten

Wie häufig sind dir Leute begegnet, die du nicht kanntest und sie haben sich mit dir unterhalten. Plötzlich warst du Teil eines tiefschürfenden Gesprächs. Dein Gegenüber teilte Ängste, Sorgen, Kummer mit dir, obwohl du diesen Menschen gar nicht kanntest.

Ist dir mal aufgefallen, dass es bei diesen Gesprächen scheinbar nur um die Angelegenheiten des anderen ging?

Wenn du dich mal so zurück erinnerst an deine letzten Gespräche. Ich weiß nicht. Vielleicht hast du ja einen Hund und du gehst regelmäßig Gassi. Meistens wird ja so 3-mal am Tag mit dem Fiffi Gassi gegangen. Ich kenne das. Ich habe auch eine Hündin. Und die Dame möchte so im Schnitt 3-mal am Tag Zeitung lesen gehen.

Dabei treffen wir den einen oder anderen Hunde – und Menschfreund.

Deine innere Stimme ist stets dabei. Ob wir jemanden treffen oder nicht. Sie ist einfach mit an Board. Am deutlichsten hörst du sie, wenn du mit anderen Gassi-Gehern ins Gespräch kommst.

Und es geht dann nicht nur um Haufi, Fressi und so weiter. Es geht dann manchmal richtig ans „Eingemachte“. Um Frust und Ärger. Eben den ganzen Alltagskram und anderes tief Liegendes.

Vielleicht fällt dir in Zukunft auch auf, dass, wenn du dem anderen zuhörst und dir bei deinem eigenen Reden auch zuhörst, echte Erkenntnisse aufkommen können. Erkenntnisse darüber, dass du doch viel zugewandter, lieber, aufmerksam, gebildeter oder achtsamer bist, als du bisher angenommen hast. Oder du bekommst auf einmal eine Antwort auf deine Frage, die du dir schon länger stelltest. Also die Antwort flog dir plötzlich durch dieses Gespräch zu.

Ja, so einfach kann es sein. Sobald du dich darauf einlässt, mit anderen ins Gespräch zu kommen, hast du es deiner inneren Stimme zu verdanken. Sie war es, die dich zu diesem Gespräch motivierte. Sie war bereit zuzuhören. Sie war es, die antwortete oder auch mal eine Frage stellte. Sie war es, die die gesamte Situation einberief, weil sie wusste, dass darin ein kleiner für dich Schlüssel wartete. Ein kleiner Schlüssel zu einer Antwort.

Ilona Sinappo, Dortmund

 

Werbeplakate

Ach ja. Diese Litfaßsäulen, Werbewände, Autowerbung oder Monitore. Kennste? Manchmal fragste dich: Ähm, seit wann steht die hier? Ist mir noch nie aufgefallen! Und dann siehst du sie plötzlich mit einem anderen Auge.

Nämlich vor allem in dem Moment, wenn dir von dort noch ein Wort oder ein ganzer Satz entgegenspringt. So was wie: „Mach dein Ding“ oder „Freiheit“. Mir ist auch schon „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ begegnet.

Das alles ist deine innere Stimme, die zu dir spricht. Die dir Hinweise geben möchte, wo es in deinem Leben langgeht. Was dir wichtig ist oder was du wirklich willst.

Achte mal darauf. Dazu brauchst du dich einfach nur sensibilisieren. Nur entscheiden, dass du in Zukunft darauf achtest. Du kannst auch dafür schon mal danken, dass sich deine innere Stimme in Zukunft auf diesem Wege auch bei dir meldet. Und schon wird es geschehen.

 

In dich kehren

Die Stille ist ein Lieblingsort deiner inneren Stimme. Sie liebt die Stille, weil sie darin am deutlichsten gehört wird. In dich kehren heißt mit allem aufhören, was dich sonst so beschäftigt. Innerlich leise werden und zur Ruhe kommen.

Das kannst du in einer Meditation oder mit deiner Absichtsentscheidung erreichen. Du ziehst alle Aufmerksamkeit aus deinem Umfeld ab. Es ist, als würdest du in dich einkehren und die Tür von innen schließen. Alle äußeren Geräusche verblassen in dir. Dein Fokus liegt nur noch in dir und nichts von außen kann dich irritieren. Es ist still. Vielleicht nimmst du noch ein Geräusch in deinen Ohren wahr. Ich nenne es das Chaos des Universums. Das Universum ist ja Energie und entspricht unterschiedlichen Schwingen. Schwingungen wiederum haben eine Frequenz. Und jede Frequenz hat einen bestimmten Klang. Das Orchester daraus ist dann das „Chaos“ in deinen Ohren. Hier kannst du deiner inneren Stimme lauschen.

Sie meldet sich dann wie von selbst. Sobald du eine Frage stellst wird deine innere Stimme dir die Antwort liefern.

Deinen Verstand kannst du während dessen abschalten. Jetzt ist nur die Zeit zwischen dir, deinem Sein und deiner inneren Stimme. Werde still und lausche. Deine innere Stimme freut sich schon.

Ilona Sinappo, Dortmund

 

„Zufälle“ Zufällige Begegnungen oder Ereignisse

Zufälle gibt es nicht. Es gibt nur Dinge oder Menschen, die dir zufallen, weil bestimmte Angelegenheiten fällig sind. Häufig mehr als fällig.

Schon lange bewegen dich innerlich aufreibende oder stockende Themen. Deine Partnerschaft funktioniert nicht. Dein Job ist langweilig oder stresst dich anderweitig. Es können auch ganz andere Lebensthemen sein, die dir „schlaflose“ Nächte bereiten. Also irgendwo wirft dein Leben Fragen auf die bisher keine Antwort finden.

Ja, und nun steht da auf einmal wie aus dem Boden gewachsen, so nach Ewigkeiten ein ehemaliger Schulkamerad/in vor dir. Und ihr kommt so ins Quatschen über Gott und die Welt. Über eure Jobs tauscht ihr euch auch aus. Begeistert hörst du zu, was er/sie erzählt. Vielleicht tauscht ihr noch eure Telefonnummern oder Anschriften aus und verabschiedet euch. Nachdem ihr euch getrennt habt, rattert es in deinen Gehirnwindungen weiter und dir kommt eine coole Idee zu deinem Jobproblem. Glaubst du, es war Zufall, dass du deinem Schulkameraden/in begegnet bist?

 

Eingebungen/ Erkenntnisse

Für mich sind Eingebungen so was wie göttliche Telegramme. Keine Ahnung, wo diese Gedanken plötzlich herkommen. Sie sind einfach da. Du beschäftigst dich vielleicht schon länger mit deiner Persönlichkeitsentfaltung oder auch nicht. Du stellst dir hin und wieder eine Frage, wieso, weshalb oder warum es in deinem Leben nicht so funktioniert. Du stellst das, was dir begegnet, infrage, weil es für dich bisher so nicht funktionierte, deine Wünsche und Träume nicht einstellten. In deinem Leben bisher mehr schief als gerade lief.

Übrigens sind das die hervorragendsten Momente für Eingebungen oder Erkenntnisse. Und vor allem die besten Momente der eigenen Wahrheit auf die Spur zu kommen.

Also – Eingebungen und Erkenntnisse sind so was wie AHA – Momente, so was wie „HEUREKA, ich habe es verstanden“! Allerdings auf die eigene Innenwelt bezogen. D.h. Wie du deine Welt bisher betrachtet hattest, Dinge gesehen oder bewertet hattest, dir deines selbst gewahr wahrst oder 1000 andere Momente, ändert sich von jetzt auf gleich und anders herum mit einem Wimpernschlag. JA, auch das ist deine innere Stimme die sich dann bei dir meldete. Was als deine innere Stimme soll da auch aus dir diesen Klick bewirken?!

Ilona Sinappo, Dortmund

 

Bildung

Ist stets vorbildlich! Ich bin eine absolute Freundin der Bildung. Darin enthalten ist auch das Wort „Bild“ und das nicht ohne Grund. Bildung findet statt, weil du dir von Dingen oder Wissen, welche du dir aneignen möchtest, ein Bild machst.

Du hast also eine gewisse Vor-Stellung von dem, was dir da vermittelt wird. Deine innere Kreativität stellt sozusagen eine Verbindung zu dem her, was von Natur aus in dir gespeichert ist. Daran knüpft deine bildliche Vorstellung an und es entstehen neue Ideen. Diese dienen deiner inneren Weisheit und schon hast du wieder Kontakt zu deiner inneren Stimme. Im Grunde entspricht deine innere Weisheit deiner inneren Stimme.

Bildung ist vielfältig und es gibt ein breites Angebot. Es reicht von Zeitungen oder Bücher lesen über anspruchsvolle Filme, Dokumentationen bis zu Ausbildungen, Fort-und Weiterbildungen. Bildung gibt es auch kostenlos und lohnt sich also.

 

Selbstgespräche

Nein! Selbstgespräche führen bedeutet nicht automatisch neben sich zu stehen oder nicht „ganz richtig zu sein“. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass mir Selbstgespräche hilfreich sind und dadurch guttun.

Was daran hilfreich ist? Das du das, was dich beschäftigt, einfach mal aussprichst. Sobald du es aussprichst, hörst du dir zeitgleich zu und sehr häufig kannst du dir dann bereits einen „Reim“ machen. Entladend und entspannend ist es auch, weil dann der innere Druck abfließt. Also, das höre ich immer wieder von meinen Kunden. Einfach mal aussprechen, was so da ist.

Den eigenen Themen mehr auf die Spur zu kommen, ergänze ich gerne mit dem Hinweis, einfach mal offene Fragen ins Universum zu stellen. Diese ganzen W-Fragen, also offene Fragen (wer, wie, was, wieso, weshalb, womit, wann, warum). Daraus kannst du Fragen, betreffend deiner Themen formulieren und ins Universum senden, allerdings ohne dir diese Fragen selbst zu beantworten. Ich meine, damit – formuliere deine Frage, ohne eine Antwort zu erwarten. Sei gewiss, dass sich deine innere Stimme bei dir meldet und du Antworten zu deinen Fragen bekommst.

Träume

Träume sind Schäume. Nö! Sie sind reichhaltig und informativ.

Alles was du in deinem Tagesbewusstsein nicht bewältigt bekommst, nimmst du mit in die Nacht. Dein Unterbewusstsein kreiert daraus kleine „Filmchen“, die du dir dann im Nachtprogramm kostenfrei ansehen darfst.

Auch hier meldet sich deine innere Stimme. Sie führt sozusagen Regie in diesen Filmen und möchte dir darüber ein paar Hinweise oder gar Antworten liefern.

Mitunter ist es hilfreich, ein Traum-Tagebuch zu führen und dann den Inhalt mit dem, was in deinem Leben so los ist, abzugleichen.

Denk daran, dein Unterbewusstsein spricht in Symbolen. Damit du die Botschaft deines Unterbewusstseins verstehst, musst du die Symbole übersetzen, deuten lernen.

Und lass die Finger von diesen Traumdeutungsbüchern. Die sind viel zu oberflächlich, allgemein gehalten. Träume sind individuell wie du selbst und dein Leben.

Ilona Sinappo, Dortmund

 

Tagebuch schreiben

Ach ja, – das alte gute Tagebuch. Noch heute schreibe ich hin und wieder Tagebuch.

Wenn du bisher kein Tagebuch geschrieben hast, möchte ich dich dazu einladen, es mal auszuprobieren.

Dein Tagebuch ist Schwamm und Transformator zugleich. Es nimmt auf, was du da mittels deines Schreibers reintropfen lässt, und es spiegelt dir deine Innenwelt direkt zurück. Sobald du dein Selbstgeschriebenes liest, beginnt es schon in dir zu arbeiten. Alles, was du als Buchstaben hinterlassen hast, ist Energie und wandelt sich in die nächste Energie, die du ansteuerst. Unsichtbar formen sich diese Buchstaben Step by Step in deine Lösungen. Und schon wieder ist deine innere Stimme aktiv. Also sie war es bereits, als du die Buchstaben schriebst. Und sie ist anschließend weiter aktiv. FÜR DICH! Viel Freude und Erkenntnisse bei Tagebuch schreiben.

 

Ilona Sinappo, Dortmund